international museum of
ceramic arts

entwurf | prof. dipl.-ing. kirsten schemel
teamarbeit mit j. volmer

der schwerpunkt dieses projektes, war es den existenten unter denkmal stehenden museumsbau massiv zu erweitern ohne den neubau aggresiv erscheinen zu lassen. die aus dem mikadospiel abgeleitete, zufällige anordnung der stäbchen mit differierenden neigungen wurde bei dem projekt als vorbild suggeriert. die auf diesem wege gewählte form der stochastik animiert den besucher „seinen eigenen“ rundgang durch das museum festzulegen und nach persönlichen interessen zu ordnen. die dadurch entstehende höhere frequentierung bestimmter, zentraler, bereiche unterstützt das konzept der stochastik. ebenso ist es möglich direkte verbindungen zu wählen, wie zum beispiel in das café oder das archiv. desweiteren kann durch die sich ergebenden schnittpunkte der riegel eine barrierefreie synthese der einzelnen museumsbereiche behindertengerecht entstehen. die nahezu beliebig erscheinende anordnung der einzelnen riegel ermöglicht eine dynamische nutzung des museums. ziel war es, eine variable präsentationsfläche zu schaffen, die den einbau zusätzlicher ausstellungsarchitekturen überflüssig macht. so können einzelne bereiche, beispielsweise zum aufbau von ausstellung während des laufenden betriebs, dem besucher vorenthalten werden.

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